Historie

Aus mündlichen Überlieferungen steht fest, daß sich im Jahre 1875 Interessenten zusammenschlossen, um gemeinsam zu musizieren. Diese Gruppe war eine Musikabteilung des damals bestehenden St. Josefvereins. Vor dem 1. Weltkrieg bestand der Verein aus 18 Mitgliedern. Im Jahr 1918 – nach dem 1. Weltkrieg – fanden sich noch neun Musikanten zusammen. In den folgenden Jahren kamen weitere Musiker hinzu.

Die Kapelle stand bei kirchlichen sowie weltlichen Anlässen stets zur Verfügung. Sie musizierte so z.B. bei Sakramentsprozessionen, Fronleichnam, Vogelschuß, Kirmesveranstaltungen, Erstkommunionen, Veteranenbeerdigungen, St. Martinszügen und damals schon beim nächtlichen Weihnachtsrundgang. Der Musikverein umrahmte Theater-Veranstaltungen und alle übrigen Dorf- und Vereinsfeiern. Der Zeit entsprechend kam damals durch die Streichmusik eine neue Entwicklung in den Musikverein. Man spielte sowohl Blas- als auch Streichmusik und das mit den gleichen Musikern. Tenorhornisten bzw. Trompeter tauschten ihre Instrumente z.B. gegen Geigen bzw. Querflöte aus.

Durch die Wirren des 2. Weltkrieges wurde vieles zerschlagen. Nach dem gänzlichen Zusammenbruch des allgemeinen Lebens begann ein neuer Aufbau. Mit viel Liebe und Geduld setzten sich hier Josef Engels, Josef Merkens und Wilhelm van Cann ein.

Eine Trompete, eine Es-Tuba und die große Trommel waren die einzig übrig gebliebenen Instrumente. Hiermit begann nun der neue Aufbau.

Im laufe der Jahre hat sich aus diesen Anfängen ein moderner Musikverein mit ca. 35 aktiven Mitgliedern entwickelt. Der musikalische Schwerpunkt liegt Heute im Bereich der volkstümlichen Blasmusik, aber auch viele andere Musikrichtungen sind im Repertoire.

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